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Auf diesen Karten kann man aktive Gewittergebiete gut erkennen. So kann man beispielsweise ein gewaltiges Gewittersystem von einer Aufgleitzone unterscheiden, da die Satellitenbilder in solchen Fällen nicht eindeutig sind. Hier ein IR-Satellitenbild des Naval European Metoc Center:
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Die gelben Regionen markieren Wolkenobergrenzentemperaturen unter -65°C, dies können schwere Gewitter, aber auch hohe Cirruswolken sein. Toben gerade über Westeuropa schwere Gewitter? Handelt es sich im Süden Griechenlands nur um Aufgleitbewölkung? Die Blitzkarte weiß die Antwort (Hinweis: Nur die blauen Punkte sind relevant, da das Satbild von 9:30 UTC ist):
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Man sieht, dass es über Westeuropa kaum und über Norwegen gar nicht gewittert. Dafür sind die Intensitäten im Mittelmeerraum (wie zu erwarten war) um so stärker. Auch die Wolken mit Obergrenzen bei -35°C sorgen für Gewitter. Ein besseres Verfahren zur Gewittererkennung auf Infrarot-Satellitenbildern geht über den Temperaturgradienten. Sind Bereiche hoher und niedriger Temperaturen sehr dicht beieinander, so hat die Wolke eine große vertikale Mächtigkeit und ist wahrscheinlich ein Gewitter. Das Gebilde südlich der Türkei sieht nach einem Gewittersystem aus, lässt sich aber nicht zweifelsfrei als ein solches nachweisen, da es zur angegebenen Zeit in diesem Gebiet nicht blitzte (evtl. befindet sich das Gewitter im Auflösungsstadium, da am frühen Morgen einzelne Blitze auf Zypern registriert wurden)
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