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Niederschlagsgebiete

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Auf diesen Karten sind die Niederschlagsgebiete nach Intensität farbig gekennzeichnet. Es sind die Durchschnittswerte, die das Modell ausgibt. Im Sommer gibt es zwischen vorhergesagtem und realem Niederschlag regional große Unterschiede, da ein Gewitter über 30mm Niederschlag bringen kann, auch wenn das Modell nur 5mm für die Region vorhersagt. Bei Gewitterlagen kann man nur großskalige konvektive (vertikalem Energietransport zugrunde liegende) Niederschlagsgebiete erkennen und vorhersagen bzw. eine Gewitterwahrscheinlichkeit für eine Region ermitteln, alles andere ist mit diesen Karten nicht möglich. Ein Hinweis zur Benutzung von Niederschlagsradaren: Starker Schneefall erreicht dieselbe Reflektivität wie mäßiger Regen, da Regentropfen die Radiowellen besser reflektieren als Eiskristalle So genügen schon geringe Niederschlagsintensitäten (19 bis 28dBz) über einen Zeitraum von mehr als einer halben Stunde um ein Verkehrschaos auszulösen.

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Hier sieht man das schon weiter oben angesprochene Niederschlagsgebiet unter dem Hoch im Nordosten (welches sich als Höhentief entpuppt). Im Bereich der Kaltfront werden moderate bis hohe Intensitäten erreicht. Man erkennt über Finnland noch ein Bereich geringer Niederschläge, dabei handelt es sich um eine Warmfront (typisch für Warmfronten ist Nieselregen). Über dem Erzgebirge fällt noch etwas Regen. Das junge Tief über dem Nordwestatlantik führt gewaltige Regenmengen mit sich (bis 45mm in 6h). Im Mittelmeerraum sind rot gekennzeichnete Niederschlagsgebiete (in der Legende steht "Konvektion", das heißt im Klartext Gewitter). Die Intensitäten sind moderat (bis 20mm in 6h), aber die Gewitter bringen lokal weit größere Regenmengen.

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