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Anhand dieser Karten kann man abschätzen, wie genau eine Modellreihe ist und bis zu wie vielen Tagen man einigermaßen genau vorhersagen kann. Dabei werden geringfügig unterschiedliche Startwerte für eine Modellberechnung gewählt und nur drei markante Isohypsen bzw. Isothermen gedruckt. Je dichter alle Isohypsen oder Isothermen gleichen Wertes beieinander liegen, desto genauer ist die Vorhersage. Die Ungenauigkeitsfaktoren sind die Druckgebiete, je mehr Hochs und Tiefs gerade da sind, desto ungenauer wird die Vorhersage. Dann sind die Läufe gelegentlich nur für 24 Stunden oder weniger zu gebrauchen.
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Hier ist ein Spaghetti-Plot der 500hPa-Isohypsen zu sehen. Erst liegen die Linien noch relativ dicht beieinander, aber ab dem dritten Tag werden die Abweichungen für eine genaue Vorhersage zu groß - dann kann anhand der Mittelwerte nur noch ein Trend ermittelt werden. Hier sind die größten Unsicherheitsfaktoren das junge Tief über dem Nordwestatlantik und die Randwirbel des Sturmtiefs über Island. Am vierten Tag kann man noch eine Tendenz erkennen, aber ab dem fünften ist es quasi unmöglich, eine einigermaßen genaue Vorhersage zu erstellen. Schaut man sich bei WetterOnline den Deutschland-Trend und die Ensembles an, so erkennt man Parallelen: Sieht es am dritten und vierten Tag so aus wie hier, so steht dort ein "ziemlich sicher", danach folgt nur noch "unsicher".
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